Historische Gemäuer werden zu Bühnen für Museen, Galerien und Theater; Opern- und Musikfestivals füllen Orte mit Klang. Prunkvolle Schlösser öffnen Fenster in die Vergangenheit – Kultur zwischen See & Berg.
Historische Gemäuer werden zu Bühnen für Museen, Galerien und Theater; Opern- und Musikfestivals füllen Orte mit Klang. Prunkvolle Schlösser öffnen Fenster in die Vergangenheit – Kultur zwischen See & Berg.
Seit über 900 Jahren ist das Stift Millstatt der geistige und kulturelle Mittelpunkt Oberkärntens – lange bevor 1869 der erste Sommerfrischler mit der Bahn bis Villach reiste und die letzten Kilometer per Pferdekutsche oder Zille über den Millstätter See zurücklegte. Um 1900 verwandelte sich das einstige Kloster-Dorf endgültig in einen Sehnsuchtsort von Adel und Bürgertum: 1885 flanierten bereits über 900 Gäste am Seeufer.
Bis heute säumen 20 herrschaftliche Villen den Millstätter Villenweg – errichtet von einer Zeit, in der auch Nobelpreisträger Erwin Schrödinger und Klimts Muse Sonja Knips hier ihre Sommer verbrachten. Genau diese Bühnen – Klostermauern, Schlosshöfe, Villenzimmer – tragen den Kultursommer bis heute. Zwischen Millstätter See, Spittal an der Drau und den Nockbergen wird fortgesetzt, was vor Generationen begann: sich ZEIT nehmen für Kunst, Musik und Geschichten abseits des Alltags.
Mit Spittal an der Drau, Millstatt am See und Feldkirchen gibt es drei urbane Zentren in der Region, die zugleich kulturelle Knotenpunkte sind. Besonders in den Sommermonaten sind die Programmhefte der Kunst- und Kulturinitiativen gut gefüllt.
Vor über 30 Jahren zog Kunst in die historischen Gassen an der Lieser ein. Nur wenige Minuten von der Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge zeigt das Kunsthaus Gmünd 2026 „Girl. Woman. Other.“: ikonische Frauenporträts von Matisse, Picasso und Alex Katz sowie zeitgenössische Positionen – ein eindrucksvoller Überblick über Frauenbilder des 20. und 21. Jahrhunderts